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Goldakupunktur

Auch dieses Thema ist an uns nicht vorbeigegangen. Seit Wochen verschlechtert sich Eddie’s Zustand. Er hatte sehr große Anstrengungen unternehmen müssen, um sich vom Liegen wieder aufzurichten in den Stand. Wir haben uns erstmal nicht so große Gedanken gemacht, er ist ja auch schon knapp 10 Jahre alt und kein junger Hüpfer mehr. Aber in letzter Zeit fiel mir dann auch schon zusätzlich auf, dass er irgendwie nicht mehr so gut gelaunt aussah, sich nur noch von einem Ort zum anderen schleppte. Was noch auffälliger war, dass er einen steilen Hügel nur mit Mühe hoch oder aus einem Graben allein nicht mehr raus kam. Die Kraft in den Hinterbeinen war massiv reduziert.

So entschlossen wir uns nach unserem Urlaub mal bei unserem Lieblingstierarzt Peter Rosin in Falkensee vorstellig zu werden. Er hat ihn laufen lassen, dabei beobachtet. Danach hat er ihn abgetastet und meinte, dass Eddie beim Testen der Triggerpunkte im LWS-Bereich Schmerzen hat.  Möglich wäre auch eine Hüftarthrose. Eine Woche später hatten wir einen Röntgentermin. Die Bilder zeigten eine wunderschöne Wirbelsäule – da war also alles okay. Aber, der Burschi hat eine HD. Noch in der Narkose liegend, haben wir sofort abgesprochen, was jetzt zu tun ist. Goldakupunktur!

Mittlerweile ist 1 Woche rum und ich will ja nicht unken, aber ich meine, Eddie hat wieder bessere Laune. Ist zwar noch etwas weich in den Hinterbeinen, weil er da wieder Muskulatur aufbauen muss und keine Schonhaltung mehr hat, aber er läuft schon wieder wie ein junger Gott. Die letzten Gassirunden waren schon schleppend, immer hinterher getrottet. Jetzt – noch an der Leine – muss ich schon einen Gang zulegen, dass ich überhaupt hinterher komme. Aber – das ist mein Eindruck nach 1 Woche. 3 – 4 Monate kann es dauern, bis sich einschneidende Ergebnisse abzeichnen. Nun gut, die soll er haben!

Finca Lucendum

Schon seit langer Zeit verfolge ich immer wieder die Geschichten und Fotos im Facebook von der Finca Lucendum.

Gisela und Ralf sind vor über 20 Jahren nach Spanien ausgewandert mit ihrem damaligen Hund, um den Lebensabend unter der Sonne Spaniens zu verbringen. Dann verschwand plötzlich ihr Hund und die beiden haben alle in der Nähe liegenden Tötungsstationen nach ihm abgesucht. Offen bleibt, ob sie ihn jemals wieder gefunden haben. Aber letztlich war es die verzweifelte Suche nach dem eigenen Tier, was die beiden auf die katastrophalen Zustände aufmerksam gemacht hat und so fingen sie an, nachdem ihre eigene Finca fertig gebaut war, immer wieder Tiere aufzunehmen.

Herzzerreißend, wie die beiden sich um ihre Tiere bemühen und kümmern, sie u.a. von den Tierärzten wieder aufpeppeln lassen. So haben schon viele Hunde in Deutschland ein schönes neues Zuhause gefunden. Die letzte Geschichte, die mich so richtig gepackt hat, war die von Martha. Ach herrje, ein Scotchterriermädchen. Sie kam auf die Finca und sah ganz schrecklich aus. Total verklebte und verkeimte Augen. Aber die beiden haben das hinbekommen. So wie es aussieht, ist Martha für ihr neues Zuhause reserviert. Da geht einem doch das Herz auf.

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