Unsere Hunde

Im September 1998 haben wir unseren ersten gemeinsamen Hund angeschafft. Elroy, ein Rottweilerrüde, 9 Monate alt. Er war ein toller stattlicher Kerl und ein absoluter Hingucker. Er hatte ein bildhübsches Gesicht. Leider ist er nur 5,5 Jahre alt geworden. Er hat sich bei mehreren Ausrutschern auf vereistem winterlichen Boden eine Fraktur der unteren LWS zugezogen. Mehrere Wochen haben wir vergeblich versucht, Elroy wieder auf die Beine zu bekommen. Aber es ging ihm nicht wirklich besser, trotz Medikamenten und regelmäßiger Behandlungen. Eine letzte Chance bot eine OP, aber die Ärzte konnten uns keine Garantie geben, dass er überhaupt nach der OP jemals wieder laufen kann. Es gab viel Für, aber genauso viel Wider. Und weil wir Elroy nicht als Versuchskarnickel auf den OP-Tisch legen wollten, haben wir uns schweren Herzens im Februar 2003 entscheiden müssen. Wir haben ihm die Schmerzen genommen und ihn über die Regenbogenbrücke geschickt.

Das war hart und plötzlich waren wir allein. Man soll nicht glauben, wenn ein Tier geht, wie leer es im Haus ist. Wir waren so unendlich traurig, dass wir es ohne Hund nicht ausgehalten haben.

 

So kam dann im April 2003 der 9 Wochen alte schwarze Labradorwelpe Murphy ins Haus. Was für ein Wirbelwind. Und wir waren wieder glücklich. Wir hatten genügend mit der Erziehung des kleinen Murphy TT’s zu tun. TT stand für Torbo Toni. Der hatte Pfeffer im Arsch. Hundeschule war ein absolutes Muss. Und das war gut so. Er hat gut gelernt, allerdings schleppend. Erst als er 9 Monate alt war, konnte er gut umsetzen. Und weil es so viel Spaß gemacht hat, haben wir Murphy einen Kumpel geholt. Der kleine Eddie.

 

Eddie & Murphy, das war ein Supergespann. Aber das Schicksal wollte auch hier nicht wirklich Glück versprühen. Bei Murphy wurde im Herbst 2003, da war er knapp 3 Jahre alt, eine Art Blutkrebs diagnostiziert, ohne Heilungschance. Der Zustand von Murphy verschlechterte sich rapide. Nichts hat angeschlagen. Wir haben aus Verzweiflung sogar Akupunktur bei ihm machen lassen und andere konservative Behandlungen. Der kleine Mann hat sich über jeden Tag gequält, bekam Schmerzmedikamente und hat nur geweint, von früh bis spät. Es war auch für uns der reinste Horror. Wir konnten die Situation kaum mehr aushalten. Im November 2003 haben wir ihn, nachdem es Murphy immer schlechter ging, von seinem Leid erlöst.

 

Wie es ab dem Zeitpunkt weiter ging, lest Ihr bei Eddie … Kalle … und Jack.

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